Familienkonzerte

Die Familienkonzerte in der Villa Hügel dauern knapp eine Stunde und richten sich an Kinder im Alter von ca. 10-12 Jahren. Sie werden moderiert von der Konzertpädagogin Ulrike Schwanse.
Samstag, 18. September 2010, 18 UhrEin Komponist möchte aussteigen
Ausschnitte aus Brahms’ Quintett in der Fassung für Streichorchester
Ulrike Schwanse, Moderation Achim Fiedler, Leitung
Ulrike Schwanse Ulrike Schwanse, Moderation
Achim Fiedler, Leitung
Eigentlich sollte die Komposition, die wir Euch im Familienkonzert vorstellen, das letzte Werk von Johannes Brahms sein, sozusagen die „Endstation“ seiner kompositorischen Reise. „Sie können sich von meiner Musik verabschieden, denn es ist sicherlich Zeit zu gehen“, so dachte der damals 57jährige, als er sein zweites Streichquintett zum Druck sandte. Glücklicherweise begegnete ihm „auf dem Bahnsteig“ ein Klarinettist, der sein Instrument so gut beherrschte, dass unser Komponist nicht umhin kam, noch einmal auf den Kompositionszug aufzuspringen und weitere Kammermusikwerke für seinen neuen Freund zu schreiben. Das sind Kompositionen für nur wenige Musiker. Wir nehmen Euch mit auf eine Zeitreise durch das 19. Jahrhundert und besuchen mit der damals ganz modernen Dampflokomotive die wichtigsten Bahnstationen im Leben des großen Komponisten Johannes Brahms.
Preisgruppe A: 10,00 € (erm. 5,00 €)
Kartenbestellung
Samstag, 20. November 2010, 18 UhrEin Klassiker mal ganz romantisch
Ausschnitte aus Beethovens Romanzen für Violine und Orchester
Linus Roth, Violine; Ulrike Schwanse, Moderation Achim Fiedler, Leitung
Linus Roth Linus Roth, Violine
Ulrike Schwanse Ulrike Schwanse, Moderation
Achim Fiedler, Leitung
War der junge Ludwig van Beethoven gerade verliebt, als seine Romanzen für Violine und Orchester entstanden? Was mag ihm beim Spazierengehen in der freien Natur, wo er am liebsten komponierte und diese wunderschönen Melodien für Violine und Orchester erdachte, durch den Kopf gegangen sein? Schließlich kennen wir auch ganz andere Töne von diesem „Riesen“ des 19. Jahrhunderts, der mit dem harten Schicksal der vollkommenen Taubheit zu kämpfen hatte! Nur seine Musik rettete ihn vor der furchtbaren Einsamkeit. Hier konnte sich seine Seele, die so reich und voll an Gefühlen war, uneingeschränkt aussprechen. Manchmal passten die vielen Noten nicht mehr in die klassische „Backform“ hinein …  Was bedeutet eigentlich  „klassisch“ oder „romantisch“? Wir werden staunen, welche Kunstwerke ein Komponist erschaffen kann, ohne auch nur einen einzigen Ton selbst hören zu können.
Preisgruppe A: 10,00 € (erm. 5,00 €)
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Samstag, 12. Februar 2011, 18 UhrItalienischer Aufstrich
Ausschnitte aus Bottesinis Kontrabass-Konzert und Nino Rotas Concerto per archi
Stanislau Anishchanka, Kontrabass; Ulrike Schwanse, Moderation Andreas Hotz, Leitung
Stanislau Anishchanka Stanislau Anishchanka, Kontrabass
Ulrike Schwanse Ulrike Schwanse, Moderation
Andreas Hotz, Leitung
Heute geht es um italienische Kost ganz besonderer Art. Euch erwarten keine leckere Pasta, Pizza oder Minestrone, sondern die fundamentalen Klänge des Kontrabasses, der in den Wettstreit mit unserem Orchester tritt und mit Bottesinis Kontrabass-Konzert ganz im Mittelpunkt des Menüs steht. Diesem Instrument gilt unsere besondere Aufmerksamkeit und wir werden es in allen erdenklichen Geschmacksrichtungen und Gewürzmischungen  testen. Unsere beiden italienischen Chefköche Giovanni Bottesini und Nino Rota beraten uns mit ihren italienischen Kompositionsrezepten.
Preisgruppe A: 10,00 € (erm. 5,00 €)
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Samstag, 07. Mai 2011, 18 UhrVirtuosen
Ausschnitte aus Liszts „Malediction“ und Saint-Saëns’ „Wedding Cake“ für Klavier und Orchester
Joseph Moog, Klavier; Ulrike Schwanse, Moderation Achim Fiedler, Leitung
Joseph Moog Joseph Moog, Klavier
Ulrike Schwanse Ulrike Schwanse, Moderation
Achim Fiedler, Leitung
Das 19. Jahrhundert brachte das Virtuosentum hervor. Der Teufelsgeiger Nicolo Paganini war der größte Virtuose und verzauberte die Musikwelt mit seiner wahrhaft dämonischen Technik. Seine Spielweise war so außergewöhnlich, dass man den Eindruck gewann, er habe mehr als fünf Finger an der linken Hand. Ihm eiferten alle nach. Auch für Franz Liszt war die Begegnung mit Paganinis Musik ein Schlüsselerlebnis: „O Gott, wie viele Qualen, wie viel Elend, wie viel Marter in diesen vier Saiten!“ schrieb er und übertrug eine Menge fingerbrecherischer Kühnheiten in seiner Komposition „Malediction“ auf das Klavier. Auch sein Kollege Saint-Saëns verordnete in seinem „Wedding Cake“ den Pianisten ein  stundenlanges Üben. Wir werden hören, wie unsere Künstler die Geschicklichkeit ihrer Finger bis zur äußersten Perfektion treiben.
Preisgruppe A: 10,00 € (erm. 5,00 €)
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Wir danken dem Land Nordrhein-Westfalen für die besondere Unterstützung dieser Konzerte.